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Wildland-Stiftung Bayern


24.03.2017

Ein intensives Jahr für die Jäger

Viele Tätigkeiten hielten den Kreisverband Mühldorf im Bayerischen Jagdverband auf Trab. In der Jahresversammlung nahm Vorsitzender Dr. Erich Loserth viele Ehrungen für hohe Verdienste im Verband vor.


Zur Hegeschau laden die Mühldorfer Jäger mit Treffpunkt Natur Schulklassen unter dem Motto "Natur erleben und begreifen" ein.

Mühldorf/Ampfing – Mit dem Sammelruf der Jagdhornbläser der Kreisgruppe Mühldorf unter der Leitung von Brigitte Pfaffinger begann die Jahreshaupt­ver­sammlung des Kreisverbandes. Erster Vorsitzender Dr. Erich Loserth, blickte auf ein bewegtes Jahr in der Vorstandschaft zurück. Unter anderem präsen­tier­ten sich die Jäger auf der Regionalmesse „Inn“.

Aufgrund eines Sicherheitsgutachtens mussten zudem am Schießstand einige Reparaturen vorgenommen werden. Größtes Ereignis sei die Feier zum 50-jährigen Bestehen des Kreisverbandes und der Jagdhornbläser, so Loserth. Erfreulich sei auch der Erfolg des Jägerkurses, bei dem 22 Jäger die Prüfung ablegten.

Stellvertretender Landrat Alfred Lantenhammer dankte der Kreisgruppe für die Durchführung der Pflichthegeschau: „Die Jäger zeigen damit, dass sie nichts zu verbergen haben.“ Politisch sei die Jagd im Landratsamt nicht vergessen, es herrsche eine gute Zusammenarbeit, so Lantenhammer. Zudem werde stets versucht, gute Lösungen in Sachen Waffen- und Jagdrecht zu finden. Im Land­kreis habe es keine Beanstandungen bei der Verwahrung der Waffen gegeben, so Lantenhammer. Er stellte weiter heraus, dass man bei den Abschuss­plänen einen guten Konsens gefunden habe. „Alle Pläne, die gemein­sam von den Jagdgenossen­schaften und den Jägern vorgeschlagen wurden, konnten zu hundert Prozent genehmigt werden.“

Dr. Martin Kennel, Leiter der Forstbehörde, bestätigte, dass die Abschuss­planung sehr konstruktiv verlaufen sei. „Es ist unser Bestreben, dass der Dialog mit den Teilnehmern stimmt.“ Weiter sprach Dr. Kennel die Situation in den Wäldern an. Hier sei aufgrund der Witterung der Borkenkäfer stark im Vor­marsch.

Er bat, die Schadflächen wieder zu verjüngen. Bei der Pflanzung solle darauf geachtet werden, dass ein Mischwald entsteht, in dem verschiedene einheimi­sche Baumarten zum Einsatz kommen.

Dr. Sabine Dinglreiter vom Veterinäramt betonte, dass kein Schweinepest-Fall in Mühldorf festgestellt wurde. Für die Vogelgrippe konnte sie noch keine Ent­warnung geben.

Über das Hundewesen sprach Bernhard Soyer. Die Brauchbarkeitsprüfung sei von sechs Hunden bestanden worden. Sein Dank ging an alle Revierinhaber, die Jäger zum Üben mit dem Hund in ihre Reviere lassen.

Von „Treffpunkt Wildland“ berichteten Patrizia Weindl und Johanna Vilsmeier. Der Fokus liegt dort heuer auf dem 20. Jubiläumsjahr.

Vorsitzender Dr. Erich Loserth nahm anschließend besondere Ehrungen vor. Geehrt wurden langjährige Mitglieder und insbesondere Mitglieder, die sich durch besonderes Engagement verdient gemacht haben. Geehrt wurden für Ausbildung von Jägern über mehr als zehn und 20 Jahre: Franz Ertl, Franz Stockmann, Josef Wimmer (alle zehn Jahre); Johann Bräu, Johann Schneider und Johann Überacker (20 Jahre).

Für ihren Einsatz zur Hundeausbildung wurden Thorsten Ehnle, Hans Steinberger und Peter Bachmann geehrt. Die bayerische Medaille „Naturerbe“ in Silber, ging an Robert Pollner.

Zum Abschluss gab Erster Vorsitzender Dr. Erich Loserth bekannt, dass Oliver Keller das Amt des Dritten Vorsitzenden kommissarisch bis zur Wahl im nächsten Jahr ausüben wird.

Quelle: OVB vom 17.3.2017